Brief Nr. 1
Brief Nr. 2
Brief Nr. 3
Brief Nr. 4-8
Brief Nr. 9-17
Brief Nr. 18-36
Brief Nr. 37-46
Brief Nr. 47-62
Brief Nr. 63-67
Brief Nr. 68-91
Brief Nr. 92-104
Brief Nr. 105-131
Zu den letzten Briefen


Zur Literatur von und über August Strindberg

Andere Resourcen
über
August Strindberg
im Internet

***
Fussnoten zu den Briefen von August Strindberg
50: Hier handelt es sich um das Honorar für "In Rom". 

51: Rezension  von "In Rom" in NYA  DAGLIGT ALLEHANDA. Siehe Brief vom 20.September 1870 an den Cousin Oscar. 

52: Hermione" war gerade als Wettbewerbsschrift an die SCHWEDISCHE AKADEMIE eingeliefert worden. 

53: Zitat aus Schillers Gedicht Das Siegesfest, achte Strophe. 

54: Frans Hedberg hatte Strindberg abgeraten, Schauspieler zu werden. Siehe auch "Sohn einer Magd" 1.Teil. 

55: Strindberg versuchte augenscheinlich seinen kommenden Aufenthalt während des Wintersemesters in Uppsala finanziell zu ordnen. Die 
Unterstützung, die er von den Freunden Eisen und Törnquist erhielt, reichte nicht für das Betreiben des Studiums außerhalb des 
Elternhauses in Stockholm 

56: Bezieht sich auf die Prüfungen in Latein und Ästhetik im Frühjahr 1871. 

57: Hier spielt Strindberg auf sein Stück "In Rom" an, in dem  Bertel Thorvaldsens Arbeit an der Jason-Statue geschildert wird. 

58: Carl Thalin. 

59: Nach "Sohn einer Magd" 1.Teil bekam Strindberg nach einer Zeit Antwort von der Hofverwaltung: ....die Unterstützung eigentlich als 
einmalige Auszahlung einer Summe verstanden werden sollte und nicht als regelmäßige Unterstützung, aber wegen der bedrängten 
Lage [Strindbergs] außerdem 200 Kronen bewilligt werden, welche folgen. (Tjänstekvinnans son I, s.448) 

60: Gastritisches Fieber war eine Diagnose, mit der man zu dieser Zeit verschiedene Krankheitszustände zusammenfaßte wie Schüttelfrost, 
Darmtyphus und Magendarmkatarrh. Bei Strindberg handelte es sich vermutlich um den damals in Schweden gewöhnlichen, aber nun 
vollständig verschwundenen " Jedenzweitentagschüttelfrost ", bei der es sich möglicherweise um eine malaria tertiana gehandelt haben 
kann. Im zweiten Teil der Autobiographie "Sohn einer Magd" erzählt Strindberg, wie er im Juli 1873 sich in einer desperaten Stimmung 
befand auf Grund eines verfallenden Reichsbankkredites und Ärger mit der Versicherungszeitung, und wie er gleichzeitig an 
gastritischem Fieber erkrankte, mit Schüttelfrost und Fieberträumen als Symtom und mit vieljährigen Nachwirkungen. "Als er sich von 
der Krankheit erhob, hatte er Schüttelfrost als Nachwirkung, und diese Krankheit folgte ihm während vieler Jahre, raubte ihm die Kräfte, 
nahm ihm den Mut und die Lebenslust und machte ihm das Leben sauer." (Tjänstekvinnans son II,89) In den Briefen der nächsten jahre 
wird immer wieder die krankheit erwähnt. 

61: Die Ausgabe vom 31.Juli 1873 wurde die 11. und letzte der SVENSK FÖRSÄKRINGSTIDNING (Schwedische Versicherungszeitung) 

62: Carl Gustaf Wrangel (1842-1913) interessierte sich für Amateurtheater und hatte in der Svea-Leibgarde eine Theatergesellschaft 
gegründet. 

63: Hier hat später Strindberg eine Note beigefügt, mit Bleistift geschrieben:Meister Olaf, was damals umgearbeitet wurde, ... Seine 
Ausleihen von Büchern aus der Königlichen Bibliothek  im Juni 1875 zeigen, daß er sich erneut mit dem Drama beschäftigte, unter 
anderem mit Hilfe etlicher Ausgaben mittelalterlicher Literatur. 
In seiner Eigenschaft als Autor des "Meister Olaf" war Strindberg von  Ina Forstén in die theaterinteressierte Wrangelsche Familie 
eingeführt worden. 

64: Der Brief wurde abgedruckt in "Han och Hon" (Er und Sie) im französischem Original. Der Brief ist wohl am 30. Juli 1875 geschrieben 
worden. Ungefähr am 10.Juli - nicht Juni, wie in der "Verteidigungsrede eines Toren" angegeben, war Siri von Essen nach Finnland 
gereist, wo sie drei Wochen verweilte. In einem Brief von ihr an Strindberg vom 21.7.1875 heißt es: Übermorgen in acht Tagen bin ich 
wieder zuhause! Ist es nocht furchtbar, so unzuverlässig zu sein in seinen Versprechungen - ich sollte doch 5 ganze Wochen hier in 
Finnland bleiben und habe mich nun auf knapp drei beschränkt! (Han och Hon Seite 12) 

65: Strindberg hatte wohl einen Rückfall von seinem  Jedenzweitentagschüttelfrost  siehe Brief vom 2.August 1873. Malaria tertiana ist 
eine Form der Malaria, wo die Fieberattacken mit 48 Stunden Abstand auftreten. 

66: Der Ausdruck Salmonibrief kam in Schweden in den 60er Jahren des 19.Jahrhunderts auf, als ein Buchbinder Salmoni durch Drohbriefe 
an verschiedene Personen Geldbeträge abpressen wollte. 

67: Hier ist im Brief das Stück eines Kuverts mit einer finnischen Briefmarke eingeklebt. 

68: Ina Forstén (1856-1930) Finnische Pianistin und Schriftstellerin, verlobt mit Strindbergs Freund Algot Lange.  Im Frühjahr 1875 war 
Strindberg kurzzeitig verliebt in Ina  Forstén. Sie hatte Strindberg mit Siri von Essen bekanntgemacht. 

69: Algot Lange (1850-1930) Studienfreund von Strindberg, später Opernsänger. 

70: Ein Brief von Algot Lange. 

71: Heinrich Heine. 
 

 
72: Strindberg hatte den Geistlichen des Ortes hinzugezogen. Der wirkliche Anlaß für die Reise lag in seinem Versuch, seiner Neigung zu 
Wrangels Frau, Siri von Essen, zu entfliehen. Vor dem Ehepaar Wrangel tat er so, als reiste er wegen Ina Forstén, siehe "Geständnis eines 
Toren"....jetzt trat eine Wende ein, die mir den ausgezeichneten Vorwand gab, für meine sonst unerklärliche Flucht. Fräulein Selma - 
das war der Name der Finnin, die ich seit langem aus meinem Herzen verwiesen hatte - stellte das Aufgebot zur Hochzeit mit meinem 
Freund, dem Sänger. Demzufolge war ich schnell gezwungen zu fliehen, um zu vergessen. Als Strindberg auf Dalarö an Land gesetzt 
worden war, bekam er einen hysterischen Anfall mit Selbstmordideen.  Nach Abklingen des rasenden Anfalles und einem Bad im 
oktoberkalten Wasser, um sich eine Lungenentzündung zuzuziehen, legte er sich im Gasthaus schlafen. 

73: Bereits dreimal vorher hatte Strindberg akute Seelenkrisen hysterischen Charakters erlitten: 1868, während seiner Volksschullehrerzeit, 
1870 in Uppsala und zum dritten Mal 1873 auf Kymmendö. Diese Krisen werden in "Sohn einer Magd" beschrieben. 

74: Strindberg bezieht sich auf das gastritische Fieber,  an dem er während seiner dritten Seelenkrise auf Kymmendö gelitten hatte. 

75: Carl Gustaf Wrangel hatte Strindberg zum Dampfschiff am 6.Oktober begleitet. 

76: Strindberg kehrte nach einer Woche nach Stockholm zurück und bezog seinen alten Wohnraum, Kaptensgatan 18. Bereits am 19.Oktober 
leihte er, laut Register,  ein Buch in der Königlichen Bibliothek aus. 

77: Wahrscheinlich ein mitgesandtes Gedicht. 
 


ZU DEN BRIEFEN